Call On!

Liebe JR-Fans,

am Freitag erscheint „Call Me“, unsere zweite Single. Um das ein bisschen zu feiern, werden wir ab 20 Uhr einen Livestream über YouTube senden. In diesem Livestream wollen wir – passend zum Titel der Single – telefonieren. Und zwar mit euch!

Wenn ihr wollt, das wir euch anrufen, schickt uns einfach eine Nachricht mit eurer Telefonnummer. Dann bekommt ihr am Freitagabend einen Anruf von uns. Oder ihr ruft uns an – unter der Nummer 0175 6303439 sind wir am Freitag ab 20 Uhr zu erreichen.

Wir freuen uns auf Freitag!

Call On!

JR

Am Freitag kommt “Call Me”

Sie erhörte zum Glück unsere Rufe: Andrea Münster-Martinez

Doch vor dem Erscheinen können wir noch ein kleines Geheimnis lüften: Wir waren bei den Aufnahmen zu „Call Me“ nicht ganz alleine am Werk. Als Very Special Guest hat keine andere als Andrea Münster-Martinez einige bombastische Backing Vocals beigesteuert! Freut euch also auf einen ganz besonders sahnigen Sound bei unserer nächsten Single! Am 9.7. rufen wir an. 🙂

Rock on!

JR

Knallhart und kompromisslos

das neue Album von Depopulation Department

Ich habe ja schon vor einigen Wochen von der spanischen Band Depopulation Department geschwärmt. Nun liegt endlich das neue Album vor und ich bin schwer begeistert!

Depopulation Department hauen uns hier 14 hammerharte Tracks um die Ohren. Prächtige Musik und außerdem sehr gute Texte! Außerdem bleiben die Songs meistens weit unter der Marke von zwei Minuten, das gefällt mir sehr gut.

Deftige Kost zum Wochenanfang

Aggro-Bolzen aus Besançon: „The Damaged Bodies“ von Proudhon

Die französische Combo Proudhon spielt laut eigenen Angaben Rusty Death Grind. Und das ziemlich gut! Auf dem Album „The Damaged Bodies“ befinden sich (abzüglich des Intros) zehn starke Tracks. Der Sound ist roh und düster, der Gesang fies und aggressiv. Aber das muss wohl auch so sein, wenn man mit Stücken wie „Canuts Revolt“ und „Die Rote Fahne“ zur Revolution aufruft.

Der Bandname bezieht sich wohl auf den bekannten Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon, der ebenso wie die Band aus der hübschen Stadt Besançon stammte.

Ein feiner Aggro-Bolzen für den Start in die Woche!

Es wird heiß!

Die neueste Band auf meinem Plattenteller kommt aus dem kalten Schweden, heißt aber „Hot Breath“ und ist ziemlich heiß. Die Viererbande aus Göteborg hat 2019 eine EP veröffentlicht und legt nun ihren ersten Longplayer vor. Mit fünf Stücken auf der A-Seite und fünf auf der B-Seite kommt man auf insgesamt zehn Songs (davon ein Rolling-Stones-Cover).

Auch hier handelt es sich um eine Retro-Band, aber diesmal geht es sogar zurück in die Siebziger Jahre. Die Platte hat einen rohen Sound und nutzt das Stereo-Panorama ziemlich extrem aus. Da werden manche Gitarren so weit nach rechts oder links gemischt, dass sie auf der anderen Seite eigentlich nicht mehr zu hören sind. Klingt über den Kopfhörer etwas komisch, aber authentisch. So wurde das in den Siebzigern eben gemacht, als Stereo noch neu und aufregend war.

Die Songs sind stark und können mich voll überzeugen – mit einer Ausnahme. Warum die Band ausgerechnet das mit Abstand schwächste Stück „Bad Feeling“ ans Ende der Platte stellt und dazu sogar ein Video gedreht hat, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist das ein Insider-Witz, den ich nicht kapiere. Andere Stücke wie etwa „Magnetic“ oder „Adapted Mind“ finde ich deutlich besser.

Insgesamt eine sehr gute Platte, die hervorragend zu heißen Sommerabenden und kalten Getränken passt.

Throwback Thursday: Paff, Bumm, Zack!

Getriggert von Chez Kane und ihrem Rollschuh-Rock bin ich gerade total auf dem 80er-Jahre-Retro-Trip.

Da dürfen diese beiden Haudegen natürlich nicht fehlen! Terence Hill und Bud Spencer räumten in ihren Filmen so richtig auf und lösten mit ihrem feinsinnigen Humor immer wieder lupenreine Lachkrämpfe aus. Paff, Bumm, Zack – so ließen sich damals alle Probleme und Lebenskrisen überwinden. So einfach kann das alles sein.

Ich habe hier eine Sammelbox mit neun klassischen Kinofilmen und einer Bonus-DVD. Okay, manche der Filme stammen aus den Siebzigern. Aber in den Achtzigern liefen sie gefühlt jeden Samstag in der Glotze. Großartig, welche Perlen unsere Kultur doch hervorgebracht hat!

Zeitreise in die Achtziger mit Chez Kane

Ist es Punk? Nee. Ist es Metal? Nee, auch nicht. Es ist… eigentlich das, was in den Achtzigern unter dem breiten Label „Pop-Rock“ die Charts stürmte. Für beinharte True Metaller oder Oi! Punks ist das nicht das Richtige, aber ich find’s klasse.

Der schwedische Musik-Allrounder Danny Rexon, der auch mit seiner Hauptband Crazy Lixx gerne auf Retro-Pfaden wandelt, unternimmt hier zusammen mit der walisischen Sängerin Chez Kane eine Zeitreise in die achtziger Jahre. Die Songs sind klassische Popsongs, werden aber musikalisch hervorragend umgesetzt und in ein feines Rockgewand gehüllt. Wenn ich so etwas höre, kriege ich Lust, mit einem pinken Cabrio durch L.A. zu cruisen oder mit Rollschuhen am Venice Beach herumzulaufen. Toll Musik, genau richtig für den hoffentlich sonnenreichen Sommer, der jetzt kommt!