Noch ein Review!

Johnny mit dem neuen Rockhard (Ausgabe 412)

Das mächtige Rockhard freut sich über “latent exaltierte Ohrwürmer” auf unserem Album und empfiehlt seinen Lesern: „Lasst euch unter www.johnnyrocky.com […] von dem professionell aufgemachten 15-Tracker begeistern.“

Wir freuen uns über das tolle Review und feiern es, da heute schon Vize-Freitag ist, mit einem leckeren Bierchen. Prost!

Lest das gesamte Review in der aktuellen Ausgabe des Rockhard – erhältlich in jedem guten Kiosk.

Rock on!

JR

Music Monday: heute mit Judas Priest

Mit dem Album „Firepower“ (2018) haben Judas Priest noch mal einen richtigen Volltreffer gelandet

Am Wochenende habe ich viel Judas Priest gehört. Der Anlass dafür war ein aktuelles Ereignis. Ich habe erfahren, dass Richie Faulkner eine Aortendissektion, also einen Riss der Aorta („Hauptschlagader“) erlitten hat. Während er auf der Bühne stand und gerade „Painkiller“ zockte. Eine Aortendissektion ist eine ernste Verletzung, die zum Tod führen kann, weil das Blut aus der Aorta einfach in den Brustkorb läuft, wo es aber nichts zu suchen hat. Richie hat trotzdem ein bombastisches Solo abgeliefert und den Song grandios bis zum Ende mitgespielt. Das ist echt Metal!

Die Musikgeschichte ist somit um ein weiteres spannendes aber auch ernstes Thema reicher. Richie ist im Krankenhaus erfolgreich operiert worden und hat gemeldet, dass es ihm inzwischen wieder besser geht. Das freut mich sehr. Ich wünsche weiterhin gute Genesung!

Rock on!

Music Monday: heute mit Sober Truth

Schön warm angezogen: Johnny mit dem neuen Album von Sober Truth

Der Oktober hat begonnen, der Winter kommt mit Macht, es wird kalt und ungemütlich… Da brauchte ich am Wochenende eine kleine Aufwärmung. In der Hölle ist es schön warm, sagte man mir. Deswegen habe ich mich mit dem teuflisch betitelten Album „Laissez Faire, Lucifer“ von Sober Truth gewärmt und dabei reichlich Tee mit Honig getrunken.

Der neue Output von Sober Truth ist hochklassig geraten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle mal die fette Produktion. Das Teil klingt richtig gut. Der Sound ist transparent, die einzelnen Instrumente setzen sich hervorragend durch, und trotzdem geht das Gefühl einer mächtigen Einheit nie verloren. Über Kopfhörer, Stereoanlage, Autoradio, ja selbst über eine mickrige Bluetooth-Box klingt das einfach gut. Da zahlt es sich aus, dass die Band in einem echten Tonstudio gewesen ist. Sober Truth haben im Big Easy Studio ein richtig fettes Brett gezimmert.

Davon abgesehen kann aber auch die musikalische Leistung voll und ganz überzeugen. Besonders eingängig sind die meisten Songs nicht, da die Band einen sehr eigenständigen Stil entwickelt hat und recht komplexe Kompositionen vorlegt. Poppige Hooklines und fröhliche Mitsingnummern gibt es hier eher selten. Dafür findet der aufgeschlossene Hörer aber ein wahres Fest an Ideen und sehr abwechslungsreichen Klängen vor. Mein Lieblingstrack ist „Planted Brains“, der bei YouTube auch als Video verfügbar ist.

Macht Spaß, das Album!

Music Monday: heute mit Iron Maiden

Jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden, um in Ruhe das neue Album „Senjutsu“ von Iron Maiden anzuhören und mir eine Meinung zu bilden.

Als großer Maiden-Fan habe ich mich sehr auf das neue Album gefreut. So auch diesmal wieder. Auf dem Cover der Scheibe ist der gute alte Eddie zu sehen, diesmal als japanischer Samurai mit Schwert. Das ist gute Maiden-Tradition: Das Artwork orientiert sich am Titeltrack. So sind grandiose Titelbilder (Number of the Beast, Powerslave, Somewhere in Time und viele mehr) entstanden! Diesmal also Japan, gut. Der optische Eindruck stellt mich zufrieden.

Als nächstes fällt auf, dass die Scheibe in Wirklichkeit aus zwei Scheiben besteht: Aus dem Digipak purzeln Disc 1 und Disc 2. Ein Doppelalbum also! Aber mit nur zehn Tracks? Das liegt daran, dass die Tracks im Durchschnitt sehr lang sind. Dass Iron Maiden geile lange Stücke komponieren können, steht außer Frage. Man denke nur an Geniestreiche wie „Rime of the Ancient Mariner“. Auch auf dem Vorgänger-Album „The Book of Souls“ (2015) hatten sie mit „Empire of the Clouds“ einen Volltreffer gelandet – 18 Minuten lang aber nie langweilig, sondern voller Atmosphäre und spritziger Ideen (man muss schon das Morsealphabet kennen, um den Notruf „S-O-S“- im Riff der Rhythmusgitarre zu hören). Es geht also!

Auf dem neuen Album hat das jedoch weniger gut funktioniert. Disc 2 enthält gerade vier Tracks, die ewig lang sind und für so viel Spielzeit einfach zu wenige Ideen aufweisen. Disc 1 kann da schon eher überzeugen. Da ist mit dem schon zuvor als Video ausgekoppelten „The Writing on the Wall“ ein echter Hit drauf, und auch Tracks wie „Days of Future Past“ und „The Time Machine“ sind feine und mitreißende Maiden-Songs auf hohem Niveau.

Ich vermute mal, dass Iron Maiden die neuen Songs live einen Tacken schneller und mit mehr Energie spielen werden. Hoffentlich habe ich im kommenden Jahr die Chance, sie live zu sehen! Up the irons!

Music Monday: heute mit Marta Gabriel

Endlich auch auf Vinyl verfügbar: das Album „Metal Queens“ von Marta Gabriel

Heute dreht sich auf meinem Plattenteller das Album „Metal Queens“ von Marta Gabriel. Bei Spotify ist das Teil schon seit einer Weile erhältlich, aber die Vinyl-Version hat mich erst vor wenigen Tagen erreicht. Das Vinyl ist übrigens rot und sieht recht schick aus.

Aber wichtiger ist natürlich die Musik. Und die ist klasse! Marta Gabriel, die vielen vermutlich durch ihre Hauptband Crystal Viper bekannt ist, steht auf Achtziger-Jahre-Metal. Ich auch! Insofern hat Marta bei mir einen Volltreffer gelandet, als sie dieses Tribut-Album mit zehn Coverversionen von Songs aus den Achtzigern aufnahm. Den Bass hat sie selbst eingespielt, dazu erhielt sie Unterstützung von Eric Juris (Gitarre), Cederick Forsberg (Drums) und einigen Gästen.

Der Titel des Albums – „Metal Queens“ – orientiert sich einerseits an dem darauf enthaltenen Track „Metal Queen“ (im Original von Lee Aaron) und andererseits an der Idee, ausschließlich Songs aufzunehmen, die auch im Original einen weiblichen Gesang aufweisen. Clever! Am besten gefallen mir die Tracks „My Angel“ (Rock Goddess), „Goin‘ Wild“ (Wendy O’Williams) und „Reencarnacion“ (Santa). Den letztgenannten Track singt Marta auf Spanisch und das macht sie – soweit ich das beurteilen kann – ganz hervorragend.

Ein feines Album! Long live the Eighties!

Halloween wird ein Fest!

Statt des üblichen Throwback Thursday blicken wir heute mal in die Zukunft – bis zum 31. Oktober. An diesem Tag wird Halloween gefeiert. Und zwar mit Livemusik! Johnny Rocky and the Weekend Warriors spielen live im Schlüsselloch! Außerdem reist die Koblenzer Hard-Rock-Band Tranquility Lane an, um das Glück komplett zu machen.

Es wird die Regel „2G“ gelten, also Einlass für alle Geimpften und Genesenen. Diskussionen über die Sinnhaftigkeit dieser Regel sind müßig, weil wir als Veranstalter darauf gar keinen Einfluss haben. Wir sind einfach froh darüber, dass der Auftritt stattfinden kann, und freuen uns wie Bolle auf den 31. Oktober!

Rock on!

JR

Music Monday!

Heute präsentiert unser Johnny euch das neue Album von… Johnny Rocky and the Weekend Warriors!

„Das neue Album ist am 3. September erschienen,“ berichtet er, „und enthält 15 Tracks mit einer gesamten Spielzeit von 31 Minuten. Auf dem Cover ist neben vier Musikern eine gelbe Telefonzelle zu sehen“.

Die gelbe Telefonzelle hat schon bei vielen für Entzücken gesorgt und wird in den kommenden Tagen noch weiter behandelt werden.

„Eine Bewertung des Albums nehme ich nicht vor“, spricht Johnny ganz bescheiden, „das dürfen andere gerne tun. Hört doch mal rein und schreibt in die Kommentare, wie euch das Album gefällt!“

Ihr könnt das Album bei Spotify streamen oder die CD im Webshop von Rock Zone Records bestellen.

Rock on!

JR