Vor zwei Jahren fieberten wir einem außergewöhnlichen Auftritt entgegen… Am 31.10.2019 stand eine Special Halloween Show im charmanten Schlüsselloch an. Der Abend war ein voller Erfolg. Nach einer feurigen Eröffnung durch die Punkrocker von retour. kletterten wir auf die Bühne und rockten mit einem fantastischen Publikum durch die Nacht. Es war einfach famos!
Das Tolle ist, dass wir in wenigern Tagen wieder im Schlüsselloch spielen. Am 31.10.2021 gibt es endlich wieder Livemusik! Kommt und schaut euch die Show an! Es gilt die 2G-Regel – bitte denkt daran, entsprechende Nachweise mitzu bringen.
Die Ärzte haben ein neues Album veröffentlicht… und ich habe sehr viel Spaß damit! Auf dem Album gibt es 19 abwechslungsreiche Tracks zu hören, die alle ihren eigenen Charme haben. Beeindruckend ist mal wieder, wie vielseitig die Ärzte agieren – sowohl inhaltlich als auch musikalisch. Da gibt es von nachdenklich-ernsten Nummern bis hin zu absurd-witzigen Experimenten sehr viel zu entdecken.
Es fällt schwer, auf diesem Klasse-Album einzelne Songs hervorzuheben, aber ich will es trotzdem versuchen. „Doof“ ist ein feiner Anti-Nazi-Song mit einer dringend benötigten Prise Humor. Der Titeltrack „Dunkel“ ist sehr tanzbar, ein echter Disco-Hit. Zu der ohrwurmigen Rocknummer „Noise“ gibt es ein sehr gutes Video bei YouTube. Mein Lieblingstrack ist aber wahrscheinlich das herrlich durchgeknallte „Anastasia“ – lange nicht mehr so einen Lachkrampf gehabt!
Beim Hören des Albums fühle ich mich wie auf einer Zeitreise in die eigene Vergangenheit. Die Ärzte waren so ungefähr die erste Band, die ich überhaupt bewusst gehört habe. Damals fand ich sie super, heute auch noch. Ich würde jetzt vielleicht einen Vergleich mit einem Wein, der mit den Jahren immer besser wird, ziehen. Aber als Punkrocker habe ich selbstverständlich null Ahnung von Wein, da ich den ganzen Tag nur billiges Dosenbier trinke. Also lass das lieber sein und komme einfach zum Fazit: starkes Album!
Das mächtige Rockhard freut sich über “latent exaltierte Ohrwürmer” auf unserem Album und empfiehlt seinen Lesern: „Lasst euch unter www.johnnyrocky.com […] von dem professionell aufgemachten 15-Tracker begeistern.“
Wir freuen uns über das tolle Review und feiern es, da heute schon Vize-Freitag ist, mit einem leckeren Bierchen. Prost!
Lest das gesamte Review in der aktuellen Ausgabe des Rockhard – erhältlich in jedem guten Kiosk.
Mit dem Album „Firepower“ (2018) haben Judas Priest noch mal einen richtigen Volltreffer gelandet
Am Wochenende habe ich viel Judas Priest gehört. Der Anlass dafür war ein aktuelles Ereignis. Ich habe erfahren, dass Richie Faulkner eine Aortendissektion, also einen Riss der Aorta („Hauptschlagader“) erlitten hat. Während er auf der Bühne stand und gerade „Painkiller“ zockte. Eine Aortendissektion ist eine ernste Verletzung, die zum Tod führen kann, weil das Blut aus der Aorta einfach in den Brustkorb läuft, wo es aber nichts zu suchen hat. Richie hat trotzdem ein bombastisches Solo abgeliefert und den Song grandios bis zum Ende mitgespielt. Das ist echt Metal!
Die Musikgeschichte ist somit um ein weiteres spannendes aber auch ernstes Thema reicher. Richie ist im Krankenhaus erfolgreich operiert worden und hat gemeldet, dass es ihm inzwischen wieder besser geht. Das freut mich sehr. Ich wünsche weiterhin gute Genesung!
Schön warm angezogen: Johnny mit dem neuen Album von Sober Truth
Der Oktober hat begonnen, der Winter kommt mit Macht, es wird kalt und ungemütlich… Da brauchte ich am Wochenende eine kleine Aufwärmung. In der Hölle ist es schön warm, sagte man mir. Deswegen habe ich mich mit dem teuflisch betitelten Album „Laissez Faire, Lucifer“ von Sober Truth gewärmt und dabei reichlich Tee mit Honig getrunken.
Der neue Output von Sober Truth ist hochklassig geraten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle mal die fette Produktion. Das Teil klingt richtig gut. Der Sound ist transparent, die einzelnen Instrumente setzen sich hervorragend durch, und trotzdem geht das Gefühl einer mächtigen Einheit nie verloren. Über Kopfhörer, Stereoanlage, Autoradio, ja selbst über eine mickrige Bluetooth-Box klingt das einfach gut. Da zahlt es sich aus, dass die Band in einem echten Tonstudio gewesen ist. Sober Truth haben im Big Easy Studio ein richtig fettes Brett gezimmert.
Davon abgesehen kann aber auch die musikalische Leistung voll und ganz überzeugen. Besonders eingängig sind die meisten Songs nicht, da die Band einen sehr eigenständigen Stil entwickelt hat und recht komplexe Kompositionen vorlegt. Poppige Hooklines und fröhliche Mitsingnummern gibt es hier eher selten. Dafür findet der aufgeschlossene Hörer aber ein wahres Fest an Ideen und sehr abwechslungsreichen Klängen vor. Mein Lieblingstrack ist „Planted Brains“, der bei YouTube auch als Video verfügbar ist.
Viele Menschen haben uns kontaktiert und wollten wissen, was es mit dieser Telefonzelle auf sich hat. Warum ist sie gelb? Wofür ist sie gut? Und warum ist sie auf dem Cover unseres Albums zu sehen?
Die Antworten auf all diese Fragen verrät euch Johnny im Video.
Jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden, um in Ruhe das neue Album „Senjutsu“ von Iron Maiden anzuhören und mir eine Meinung zu bilden.
Als großer Maiden-Fan habe ich mich sehr auf das neue Album gefreut. So auch diesmal wieder. Auf dem Cover der Scheibe ist der gute alte Eddie zu sehen, diesmal als japanischer Samurai mit Schwert. Das ist gute Maiden-Tradition: Das Artwork orientiert sich am Titeltrack. So sind grandiose Titelbilder (Number of the Beast, Powerslave, Somewhere in Time und viele mehr) entstanden! Diesmal also Japan, gut. Der optische Eindruck stellt mich zufrieden.
Als nächstes fällt auf, dass die Scheibe in Wirklichkeit aus zwei Scheiben besteht: Aus dem Digipak purzeln Disc 1 und Disc 2. Ein Doppelalbum also! Aber mit nur zehn Tracks? Das liegt daran, dass die Tracks im Durchschnitt sehr lang sind. Dass Iron Maiden geile lange Stücke komponieren können, steht außer Frage. Man denke nur an Geniestreiche wie „Rime of the Ancient Mariner“. Auch auf dem Vorgänger-Album „The Book of Souls“ (2015) hatten sie mit „Empire of the Clouds“ einen Volltreffer gelandet – 18 Minuten lang aber nie langweilig, sondern voller Atmosphäre und spritziger Ideen (man muss schon das Morsealphabet kennen, um den Notruf „S-O-S“- im Riff der Rhythmusgitarre zu hören). Es geht also!
Auf dem neuen Album hat das jedoch weniger gut funktioniert. Disc 2 enthält gerade vier Tracks, die ewig lang sind und für so viel Spielzeit einfach zu wenige Ideen aufweisen. Disc 1 kann da schon eher überzeugen. Da ist mit dem schon zuvor als Video ausgekoppelten „The Writing on the Wall“ ein echter Hit drauf, und auch Tracks wie „Days of Future Past“ und „The Time Machine“ sind feine und mitreißende Maiden-Songs auf hohem Niveau.
Ich vermute mal, dass Iron Maiden die neuen Songs live einen Tacken schneller und mit mehr Energie spielen werden. Hoffentlich habe ich im kommenden Jahr die Chance, sie live zu sehen! Up the irons!
wir können euch einen weiteren Auftritt ankündigen! Am 6.11. werden wir beim BlattTurbo Bandabend in Euskirchen spielen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Musik einen kleinen Beitrag zu dieser sehr coolen Veranstaltungsreihe in einer 100% kultigen Location beitragen dürfen.
Endlich auch auf Vinyl verfügbar: das Album „Metal Queens“ von Marta Gabriel
Heute dreht sich auf meinem Plattenteller das Album „Metal Queens“ von Marta Gabriel. Bei Spotify ist das Teil schon seit einer Weile erhältlich, aber die Vinyl-Version hat mich erst vor wenigen Tagen erreicht. Das Vinyl ist übrigens rot und sieht recht schick aus.
Aber wichtiger ist natürlich die Musik. Und die ist klasse! Marta Gabriel, die vielen vermutlich durch ihre Hauptband Crystal Viper bekannt ist, steht auf Achtziger-Jahre-Metal. Ich auch! Insofern hat Marta bei mir einen Volltreffer gelandet, als sie dieses Tribut-Album mit zehn Coverversionen von Songs aus den Achtzigern aufnahm. Den Bass hat sie selbst eingespielt, dazu erhielt sie Unterstützung von Eric Juris (Gitarre), Cederick Forsberg (Drums) und einigen Gästen.
Der Titel des Albums – „Metal Queens“ – orientiert sich einerseits an dem darauf enthaltenen Track „Metal Queen“ (im Original von Lee Aaron) und andererseits an der Idee, ausschließlich Songs aufzunehmen, die auch im Original einen weiblichen Gesang aufweisen. Clever! Am besten gefallen mir die Tracks „My Angel“ (Rock Goddess), „Goin‘ Wild“ (Wendy O’Williams) und „Reencarnacion“ (Santa). Den letztgenannten Track singt Marta auf Spanisch und das macht sie – soweit ich das beurteilen kann – ganz hervorragend.
Statt des üblichen Throwback Thursday blicken wir heute mal in die Zukunft – bis zum 31. Oktober. An diesem Tag wird Halloween gefeiert. Und zwar mit Livemusik! Johnny Rocky and the Weekend Warriors spielen live im Schlüsselloch! Außerdem reist die Koblenzer Hard-Rock-Band Tranquility Lane an, um das Glück komplett zu machen.
Es wird die Regel „2G“ gelten, also Einlass für alle Geimpften und Genesenen. Diskussionen über die Sinnhaftigkeit dieser Regel sind müßig, weil wir als Veranstalter darauf gar keinen Einfluss haben. Wir sind einfach froh darüber, dass der Auftritt stattfinden kann, und freuen uns wie Bolle auf den 31. Oktober!