Pläne für 2022

Liebe JR-Fans,

wir wünschen euch ein frohes neues Jahr und hoffen, dass ihr gut reingekommen seid!

Habt ihr schöne Pläne für 2022?

Wir haben uns viel vorgenommen… Einige tolle Termine stehen bereits im Kalender! In den kommenden Tagen werden wir unsere Pläne enthüllen. Folgt uns bei Facebook, Instagram oder hier im Blog, um alle neuen Meldungen tagesaktuell zu erhalten!

Rock on!

Da drin steht, was wir 2022 vorhaben!

Music Monday: heute mit Crystal Viper

Die polnische Sängerin und Gitarristin Marta Gabriel haut dieses Jahr so richtig auf die Pauke! Im Frühjahr hat sie uns bereits ein Solo-Album mit Coverversionen von Metal-Klassikern aus den Achtzigern präsentiert. Nun hat sie auch noch mit ihrer Hauptband Crystal Viper ein ganzes Album mit dem Titel „The Cult“ vorgelegt. Ich gebe zu, ich bin begeistert.

Old-School-Metal mit einer modernen Top-Produktion! Dieses Album klingt fantastisch. Der Sound ist druckvoll und transparent, da kann ich trotz einer fetten Gitarrenwand noch immer jeden Anschlag vom kleinsten Trömmelchen hören. Fantastisch! Dazu kommen gute Songs, die an allen Instrumenten handwerklich exzellent umgesetzt worden sind. Und der Gesang von Marta ist sowieso klasse.

Das Album zaubert ein Lächeln auf Johnny Gesicht

Das Album rotiert also regelmäßig in meinem CD-Player. Außerdem habe ich das Booklet aufmerksam gelesen: Die von Marta geschriebenen Texte drehen sich um die von H.P. Lovecraft geschaffene Welt der Götter und Monster. Es ist also fast so eine Art Konzeptalbum. Das ist wirklich die Sahne auf der Torte! Schön, dass zum Ende des Jahres noch ein richtiges Hammer-Album den Weg zu mir gefunden hat.

Bang Your Head At Home (Again)

wieder mal aktuell: Bang Your Head At Home

Am 20. März 2020 stellten wir dieses Video ins Netz. Eigentlich hätten wir an diesem Tag einen Auftritt gehabt – bei der Night of the Headbanger in Köln. Leider kam ein tückisches kleines Virus dazwischen und der Auftritt wurde verschoben. Die Energie, die wir auf der Bühne versprühen wollten, steckten wir stattdessen in das Lied „Bang Your Head At Home“.

Auch im Winter 21/22 werden wir voraussichtlich viele Abende zu Hause verbringen. Wir machen das Beste daraus, drehen die Stereoanlage auf und legen gute Musik auf. Und hoffen auf viele wilde Konzerte im kommenden Jahr.

Übrigens: In dem oben verlinkten Video hört ihr die rohe Demo-Version des Liedes, die wir mal eben schnell am heimischen Rechner aufgenommen haben. Die „offizielle“ Version könnt ihr auf unserem Album „Call Me“ hören – als Stream bei Spotify oder als CD/Download bei Bandcamp.

Rock on!

Music Monday: Heute mit Beast In Black

Mit Johnny Rocky and the Weekend Warriors wandern wir ja quasi zwischen zwei Welten, weil wir einerseits klassische Punkrock-Songs schreiben und dann aber andererseits ein paar Heavy-Metal-Elemente einfließen lassen. Deswegen habe ich eine Schwäche für Bands wie Beast In Black, die ebenfalls Wanderer zwischen zwei Welten sind.

Die Truppe um Anton Kabanen (Ex-Battle-Beast) schreibt Metal-Songs und hüllt sie in ein Gewand aus Achtziger-Jahre-Synthie-Pop. Das gefällt nicht allen. Aber ich finde die Mischung klasse! Die Songs sind klassischer Power-Metal, aber der gute Anton hat ein paar fette Synthesizer programmiert. Im Ergebnis klingt das aktuelle Album „Dark Connection“ wie der Soundtrack zu einem dystopischen Science-Fiction aus den Achtzigern. Passenderweise heißt der erste Track des Albums „Blade Runner“. Und wer muss bei „Highway to Mars“ nicht an den Schwarzenegger-Hit „Total Recall“ denken? Sehr gelungen ist auch „Moonlight Rendezvous“. Der dazugehörige Videoclip im Blade-Runner-Stil ist absolut sehenswert!

Das Artwork des Albums erinnert an Videospiele aus den Achtzigern

Das Album enthält neben elf eigenen Kompositionen zwei Coverversionen als Bonustracks. Die Auswahl der Coverversionen ist mutig, finde ich. Da ist zunächst mit „Battle Hymn“ ein absoluter Hammer – im Original von Manowar. Die Michael-Jackson-Nummer „They Don’t Care About Us“ hätte ich allerdings nicht unbedingt gebraucht.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr angetan von dem Album. Jetzt bedauere ich nur, dass die Tour von Beast In Black verschoben worden ist. Hoffentlich kann ich die Band im kommenden Jahr live sehen. Bis dahin wird das Album wohl noch ein paar Mal rotieren.

Music Monday: heute mit Sober Truth

Schön warm angezogen: Johnny mit dem neuen Album von Sober Truth

Der Oktober hat begonnen, der Winter kommt mit Macht, es wird kalt und ungemütlich… Da brauchte ich am Wochenende eine kleine Aufwärmung. In der Hölle ist es schön warm, sagte man mir. Deswegen habe ich mich mit dem teuflisch betitelten Album „Laissez Faire, Lucifer“ von Sober Truth gewärmt und dabei reichlich Tee mit Honig getrunken.

Der neue Output von Sober Truth ist hochklassig geraten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle mal die fette Produktion. Das Teil klingt richtig gut. Der Sound ist transparent, die einzelnen Instrumente setzen sich hervorragend durch, und trotzdem geht das Gefühl einer mächtigen Einheit nie verloren. Über Kopfhörer, Stereoanlage, Autoradio, ja selbst über eine mickrige Bluetooth-Box klingt das einfach gut. Da zahlt es sich aus, dass die Band in einem echten Tonstudio gewesen ist. Sober Truth haben im Big Easy Studio ein richtig fettes Brett gezimmert.

Davon abgesehen kann aber auch die musikalische Leistung voll und ganz überzeugen. Besonders eingängig sind die meisten Songs nicht, da die Band einen sehr eigenständigen Stil entwickelt hat und recht komplexe Kompositionen vorlegt. Poppige Hooklines und fröhliche Mitsingnummern gibt es hier eher selten. Dafür findet der aufgeschlossene Hörer aber ein wahres Fest an Ideen und sehr abwechslungsreichen Klängen vor. Mein Lieblingstrack ist „Planted Brains“, der bei YouTube auch als Video verfügbar ist.

Macht Spaß, das Album!

Music Monday: heute mit Iron Maiden

Jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden, um in Ruhe das neue Album „Senjutsu“ von Iron Maiden anzuhören und mir eine Meinung zu bilden.

Als großer Maiden-Fan habe ich mich sehr auf das neue Album gefreut. So auch diesmal wieder. Auf dem Cover der Scheibe ist der gute alte Eddie zu sehen, diesmal als japanischer Samurai mit Schwert. Das ist gute Maiden-Tradition: Das Artwork orientiert sich am Titeltrack. So sind grandiose Titelbilder (Number of the Beast, Powerslave, Somewhere in Time und viele mehr) entstanden! Diesmal also Japan, gut. Der optische Eindruck stellt mich zufrieden.

Als nächstes fällt auf, dass die Scheibe in Wirklichkeit aus zwei Scheiben besteht: Aus dem Digipak purzeln Disc 1 und Disc 2. Ein Doppelalbum also! Aber mit nur zehn Tracks? Das liegt daran, dass die Tracks im Durchschnitt sehr lang sind. Dass Iron Maiden geile lange Stücke komponieren können, steht außer Frage. Man denke nur an Geniestreiche wie „Rime of the Ancient Mariner“. Auch auf dem Vorgänger-Album „The Book of Souls“ (2015) hatten sie mit „Empire of the Clouds“ einen Volltreffer gelandet – 18 Minuten lang aber nie langweilig, sondern voller Atmosphäre und spritziger Ideen (man muss schon das Morsealphabet kennen, um den Notruf „S-O-S“- im Riff der Rhythmusgitarre zu hören). Es geht also!

Auf dem neuen Album hat das jedoch weniger gut funktioniert. Disc 2 enthält gerade vier Tracks, die ewig lang sind und für so viel Spielzeit einfach zu wenige Ideen aufweisen. Disc 1 kann da schon eher überzeugen. Da ist mit dem schon zuvor als Video ausgekoppelten „The Writing on the Wall“ ein echter Hit drauf, und auch Tracks wie „Days of Future Past“ und „The Time Machine“ sind feine und mitreißende Maiden-Songs auf hohem Niveau.

Ich vermute mal, dass Iron Maiden die neuen Songs live einen Tacken schneller und mit mehr Energie spielen werden. Hoffentlich habe ich im kommenden Jahr die Chance, sie live zu sehen! Up the irons!

Music Monday: heute mit Marta Gabriel

Endlich auch auf Vinyl verfügbar: das Album „Metal Queens“ von Marta Gabriel

Heute dreht sich auf meinem Plattenteller das Album „Metal Queens“ von Marta Gabriel. Bei Spotify ist das Teil schon seit einer Weile erhältlich, aber die Vinyl-Version hat mich erst vor wenigen Tagen erreicht. Das Vinyl ist übrigens rot und sieht recht schick aus.

Aber wichtiger ist natürlich die Musik. Und die ist klasse! Marta Gabriel, die vielen vermutlich durch ihre Hauptband Crystal Viper bekannt ist, steht auf Achtziger-Jahre-Metal. Ich auch! Insofern hat Marta bei mir einen Volltreffer gelandet, als sie dieses Tribut-Album mit zehn Coverversionen von Songs aus den Achtzigern aufnahm. Den Bass hat sie selbst eingespielt, dazu erhielt sie Unterstützung von Eric Juris (Gitarre), Cederick Forsberg (Drums) und einigen Gästen.

Der Titel des Albums – „Metal Queens“ – orientiert sich einerseits an dem darauf enthaltenen Track „Metal Queen“ (im Original von Lee Aaron) und andererseits an der Idee, ausschließlich Songs aufzunehmen, die auch im Original einen weiblichen Gesang aufweisen. Clever! Am besten gefallen mir die Tracks „My Angel“ (Rock Goddess), „Goin‘ Wild“ (Wendy O’Williams) und „Reencarnacion“ (Santa). Den letztgenannten Track singt Marta auf Spanisch und das macht sie – soweit ich das beurteilen kann – ganz hervorragend.

Ein feines Album! Long live the Eighties!

Johnny und Matt hören das neue Album (Teil 2)

Unsere beiden Plaudertaschen haben sich diesmal die Tracks 6 bis 10 angehört und kommentiert. Das Gespräch drehte sich um Flugzeuge, Parties und TV-Serien. Also von allem etwas. Wollt ihr mehr wissen? Dann lehnt euch zurück, öffnet ein leckeres Getränk und genießt die Show.

Das komplette Album erscheint am 3.9. und kann bereits jetzt im Webshop von Rock Zone Records bestellt werden.

Rock on!

Music Monday: Die Dorks servieren eine schmackhafte Mischung aus Punk und Metal

Die Dorks haben bereits im Frühjahr ihr neues Album veröffentlicht, aber aus Gründen bin ich erst vor einigen Tagen dazu gekommen, es mir in Ruhe anzuhören. Ein tolles Album! Ich mag ja gerne Metal und Punk, und hier wird beides zu einer meisterlichen Mischung angerührt.

Musikalisch gefällt mir das sehr gut. Auf der inhaltlichen Ebene sehe ich gewisse Verbindungen zu einigen JR-Texten. Mein Lieblingstrack auf dem Album ist „Der Aufmarsch der lebenden Toten“. Der hat nicht wirklich was mit Zombies zu tun, sondern handelt eher von den vielen grauen Menschen, die zwar rein biologisch am Leben sind, aber seelisch nur noch dahinsiechen. Ist dem JR-Track „Braindead“ (auf dem neuen Album) nicht ganz unähnlich.

Zu dem Titeltrack „Die Maschine von morgen“ gibt es ein cooles Video bei YouTube.