Der neueste Weekend Warrior: Moe Rocky

Am 31.10. hat er mit uns im Schlüsselloch gespielt, damals noch als Gast. Wir hatten viel Spaß miteinander, inzwischen ist er ein ständiges Mitglied unserer Gruppe: Moe Rocky!

Moe hat seine musikalische Laufbahn als Bassist angefangen und spielt auch weiterhin gerne Bass. Bei uns ist er aber vor allem als Gitarrist im Einsatz. Bei Auftritten trägt er am liebsten Shirts von Bad Religion oder Iron Maiden – damit passt er perfekt in unsere musikalische Spielwiese!

Der Taktart-Sampler ist da!

Unser Johnny hat sich bereits ein Exemplar gesichert. Darauf enthalten sind 15 starke Tracks von Bands aus dem Metal- und Rock-Bereich, die im Troisdorfer Bauhaus („Kuschelclub“) gespielt haben. Auch Johnny Rocky and the Weekend Warriors sind mit dabei. Die Band mit dem längsten Namen hat mit „Call Me“ zum Glück ein Lied beigesteuert, das sich durch einen eher kurzen Titel auszeichnet. Sonst wäre das Layout der Tracklist wohl schwierig geworden…

Wenn ihr auch dieses feine Teil besitzen möchtet, klickt auf den folgenden Link, um den Webshop von Taktart zu besuchen.

http://taktart-con.de/produkt/bauhaus-live-troisdorf-sampler-ii/

Rock on!

Pläne für 2022

Liebe JR-Fans,

wir wünschen euch ein frohes neues Jahr und hoffen, dass ihr gut reingekommen seid!

Habt ihr schöne Pläne für 2022?

Wir haben uns viel vorgenommen… Einige tolle Termine stehen bereits im Kalender! In den kommenden Tagen werden wir unsere Pläne enthüllen. Folgt uns bei Facebook, Instagram oder hier im Blog, um alle neuen Meldungen tagesaktuell zu erhalten!

Rock on!

Da drin steht, was wir 2022 vorhaben!

Music Monday: heute mit Crystal Viper

Die polnische Sängerin und Gitarristin Marta Gabriel haut dieses Jahr so richtig auf die Pauke! Im Frühjahr hat sie uns bereits ein Solo-Album mit Coverversionen von Metal-Klassikern aus den Achtzigern präsentiert. Nun hat sie auch noch mit ihrer Hauptband Crystal Viper ein ganzes Album mit dem Titel „The Cult“ vorgelegt. Ich gebe zu, ich bin begeistert.

Old-School-Metal mit einer modernen Top-Produktion! Dieses Album klingt fantastisch. Der Sound ist druckvoll und transparent, da kann ich trotz einer fetten Gitarrenwand noch immer jeden Anschlag vom kleinsten Trömmelchen hören. Fantastisch! Dazu kommen gute Songs, die an allen Instrumenten handwerklich exzellent umgesetzt worden sind. Und der Gesang von Marta ist sowieso klasse.

Das Album zaubert ein Lächeln auf Johnny Gesicht

Das Album rotiert also regelmäßig in meinem CD-Player. Außerdem habe ich das Booklet aufmerksam gelesen: Die von Marta geschriebenen Texte drehen sich um die von H.P. Lovecraft geschaffene Welt der Götter und Monster. Es ist also fast so eine Art Konzeptalbum. Das ist wirklich die Sahne auf der Torte! Schön, dass zum Ende des Jahres noch ein richtiges Hammer-Album den Weg zu mir gefunden hat.

Bang Your Head At Home (Again)

wieder mal aktuell: Bang Your Head At Home

Am 20. März 2020 stellten wir dieses Video ins Netz. Eigentlich hätten wir an diesem Tag einen Auftritt gehabt – bei der Night of the Headbanger in Köln. Leider kam ein tückisches kleines Virus dazwischen und der Auftritt wurde verschoben. Die Energie, die wir auf der Bühne versprühen wollten, steckten wir stattdessen in das Lied „Bang Your Head At Home“.

Auch im Winter 21/22 werden wir voraussichtlich viele Abende zu Hause verbringen. Wir machen das Beste daraus, drehen die Stereoanlage auf und legen gute Musik auf. Und hoffen auf viele wilde Konzerte im kommenden Jahr.

Übrigens: In dem oben verlinkten Video hört ihr die rohe Demo-Version des Liedes, die wir mal eben schnell am heimischen Rechner aufgenommen haben. Die „offizielle“ Version könnt ihr auf unserem Album „Call Me“ hören – als Stream bei Spotify oder als CD/Download bei Bandcamp.

Rock on!

Music Monday: Heute mit Beast In Black

Mit Johnny Rocky and the Weekend Warriors wandern wir ja quasi zwischen zwei Welten, weil wir einerseits klassische Punkrock-Songs schreiben und dann aber andererseits ein paar Heavy-Metal-Elemente einfließen lassen. Deswegen habe ich eine Schwäche für Bands wie Beast In Black, die ebenfalls Wanderer zwischen zwei Welten sind.

Die Truppe um Anton Kabanen (Ex-Battle-Beast) schreibt Metal-Songs und hüllt sie in ein Gewand aus Achtziger-Jahre-Synthie-Pop. Das gefällt nicht allen. Aber ich finde die Mischung klasse! Die Songs sind klassischer Power-Metal, aber der gute Anton hat ein paar fette Synthesizer programmiert. Im Ergebnis klingt das aktuelle Album „Dark Connection“ wie der Soundtrack zu einem dystopischen Science-Fiction aus den Achtzigern. Passenderweise heißt der erste Track des Albums „Blade Runner“. Und wer muss bei „Highway to Mars“ nicht an den Schwarzenegger-Hit „Total Recall“ denken? Sehr gelungen ist auch „Moonlight Rendezvous“. Der dazugehörige Videoclip im Blade-Runner-Stil ist absolut sehenswert!

Das Artwork des Albums erinnert an Videospiele aus den Achtzigern

Das Album enthält neben elf eigenen Kompositionen zwei Coverversionen als Bonustracks. Die Auswahl der Coverversionen ist mutig, finde ich. Da ist zunächst mit „Battle Hymn“ ein absoluter Hammer – im Original von Manowar. Die Michael-Jackson-Nummer „They Don’t Care About Us“ hätte ich allerdings nicht unbedingt gebraucht.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr angetan von dem Album. Jetzt bedauere ich nur, dass die Tour von Beast In Black verschoben worden ist. Hoffentlich kann ich die Band im kommenden Jahr live sehen. Bis dahin wird das Album wohl noch ein paar Mal rotieren.

Music Monday: heute mit Sober Truth

Schön warm angezogen: Johnny mit dem neuen Album von Sober Truth

Der Oktober hat begonnen, der Winter kommt mit Macht, es wird kalt und ungemütlich… Da brauchte ich am Wochenende eine kleine Aufwärmung. In der Hölle ist es schön warm, sagte man mir. Deswegen habe ich mich mit dem teuflisch betitelten Album „Laissez Faire, Lucifer“ von Sober Truth gewärmt und dabei reichlich Tee mit Honig getrunken.

Der neue Output von Sober Truth ist hochklassig geraten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle mal die fette Produktion. Das Teil klingt richtig gut. Der Sound ist transparent, die einzelnen Instrumente setzen sich hervorragend durch, und trotzdem geht das Gefühl einer mächtigen Einheit nie verloren. Über Kopfhörer, Stereoanlage, Autoradio, ja selbst über eine mickrige Bluetooth-Box klingt das einfach gut. Da zahlt es sich aus, dass die Band in einem echten Tonstudio gewesen ist. Sober Truth haben im Big Easy Studio ein richtig fettes Brett gezimmert.

Davon abgesehen kann aber auch die musikalische Leistung voll und ganz überzeugen. Besonders eingängig sind die meisten Songs nicht, da die Band einen sehr eigenständigen Stil entwickelt hat und recht komplexe Kompositionen vorlegt. Poppige Hooklines und fröhliche Mitsingnummern gibt es hier eher selten. Dafür findet der aufgeschlossene Hörer aber ein wahres Fest an Ideen und sehr abwechslungsreichen Klängen vor. Mein Lieblingstrack ist „Planted Brains“, der bei YouTube auch als Video verfügbar ist.

Macht Spaß, das Album!

Music Monday: heute mit Iron Maiden

Jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden, um in Ruhe das neue Album „Senjutsu“ von Iron Maiden anzuhören und mir eine Meinung zu bilden.

Als großer Maiden-Fan habe ich mich sehr auf das neue Album gefreut. So auch diesmal wieder. Auf dem Cover der Scheibe ist der gute alte Eddie zu sehen, diesmal als japanischer Samurai mit Schwert. Das ist gute Maiden-Tradition: Das Artwork orientiert sich am Titeltrack. So sind grandiose Titelbilder (Number of the Beast, Powerslave, Somewhere in Time und viele mehr) entstanden! Diesmal also Japan, gut. Der optische Eindruck stellt mich zufrieden.

Als nächstes fällt auf, dass die Scheibe in Wirklichkeit aus zwei Scheiben besteht: Aus dem Digipak purzeln Disc 1 und Disc 2. Ein Doppelalbum also! Aber mit nur zehn Tracks? Das liegt daran, dass die Tracks im Durchschnitt sehr lang sind. Dass Iron Maiden geile lange Stücke komponieren können, steht außer Frage. Man denke nur an Geniestreiche wie „Rime of the Ancient Mariner“. Auch auf dem Vorgänger-Album „The Book of Souls“ (2015) hatten sie mit „Empire of the Clouds“ einen Volltreffer gelandet – 18 Minuten lang aber nie langweilig, sondern voller Atmosphäre und spritziger Ideen (man muss schon das Morsealphabet kennen, um den Notruf „S-O-S“- im Riff der Rhythmusgitarre zu hören). Es geht also!

Auf dem neuen Album hat das jedoch weniger gut funktioniert. Disc 2 enthält gerade vier Tracks, die ewig lang sind und für so viel Spielzeit einfach zu wenige Ideen aufweisen. Disc 1 kann da schon eher überzeugen. Da ist mit dem schon zuvor als Video ausgekoppelten „The Writing on the Wall“ ein echter Hit drauf, und auch Tracks wie „Days of Future Past“ und „The Time Machine“ sind feine und mitreißende Maiden-Songs auf hohem Niveau.

Ich vermute mal, dass Iron Maiden die neuen Songs live einen Tacken schneller und mit mehr Energie spielen werden. Hoffentlich habe ich im kommenden Jahr die Chance, sie live zu sehen! Up the irons!